Als erstes ein danke an alle Spender. Das Geld hat genau für den Bau gericht. Wer allerdings noch was Spenden möchte ist dazu gerne Aufgerufen. Die Familie hat jetzt zwar einen Raum in dem sie Kochen können aber dennoch fehlt es an Lebensmitteln und Kleidung!!!!
Ich war also fleißig am Bauen.
Ein Fundament
Vier Wände
Eine Tür
Ein Fenster
Ein Dach
Ein mal Estrich+ Fliesen
Einen Ofen
Ein mal Abwasserrohre über das Gelände verlegen
Eine Badewanne
Eine Spühle
Eine Arbeitsplatte
Ein Schrank
Ein Tisch
Sechs Stühle
40 m Kabel+ Licht+...
All das führt zu dem :
Ich danke allen die Gespendet haben und es noch werden. Diese Familie braucht noch mehr Hilfe.
Ein Jahr Südafrika
Montag, 15. August 2011
Mittwoch, 20. Juli 2011
Ja Ja Ja Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!!!
Was war es für ein Gefühl sich abends zu duschen nur damit man geduscht hat?
Was war es für ein Gefühl nachts im Bett zu liegen und einem tun die Beine weh und man weiß nicht warum?
Was war es für ein Gefühl sich abends zu fragen: was habe ich heute gemacht?
Was ist es für ein herrliches Gefühl abends zu duschen, damit der Dreck, Schweiß und alles andere abgeht!!!
Was ist es für ein herrliches Gefühl abends im Bett zu liegen und zu wissen, dass einem die Beine wehtun, weil man den ganzen Tag gearbeitet hat und abends noch 8 Km nach hause gelaufen ist!!!
Was ist es für ein herrliches Gefühl abends im Bett zu liegen und zu wissen was man geschafft hat !!!
In den Letzten zwei Wochen habe ich mit Hilfe des ältesten Jungen der Familie den Rohbau so weit fertig bekommen. Jetzt weiß ich auch wieder warum ich Zimmermann geworden bin und kein Maurer. Es ist einfach eine beschissene Arbeit Steine zu setzen.
Leider gab es in letzter Zeit auch einige nicht so erfreuliche Ereignisse.
Eines Sonntags haben wir mal wieder eines unserer Kinder ins Krankenhaus gebracht, da es nicht gut aus sah und es immer recht schnell und lange krank ist. Es war so weit eigentlich alles ok aber Zwei Tage später erreicht uns ein Anruf, dass das Kind gestorben sei.
Ein anderes Mal war ich gerade am bauen als ein Mann ankam ich soll doch mal bitte mitkommen sein Baby (es hat sich später herausgestellt, dass dieses Baby 22 Jahre alt ist) sei Krank. Als dann eine Frau kam, welche die Frau Abgeholt hat habe ich noch mit geholfen sie ins Auto zu Bringen. Eine Woche Später kam der Mann wieder und sagte mir, dass auch sie kürzlich verstorben sei.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Last uns Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten !!!
Wie schon gesagt habe ich angefangen eine Küche für meine kleine Nomonde zu bauen.
Am Montag war es dann auch schon so weit. Mit einiger Hilfe von dem kleinsten Jungen der Familie habe ich das Fundament ausgehoben, was leichter war als erst angenommen. Als ich angefangen habe hat sich der Boden als Äußerst hart erwiesen, aber als ich den Spaten drei mal in den Boden gerammt hatte war ich unter der harten Schicht und da war dann nur noch Sand. Wer mit mir auf Kimö war und noch weiß was passiert ist als ich nur Sand unter meinen Füßen hatte kann sich ja vorstellen wie es ging.
So viel zum ersten Tag.
Und nun zum zweitem Tag:
Was raus muss muss auch wieder rein.
Ich liebe Betonmischer, besonders wenn man 1,2 m³ per Hand gemischt hat. Als ich die Steine und den Zement endlich bekommen habe bin ich im Tiefflug durch das Township gerannt und habe Wasser besorgt. dann ging es ans mischen. Nach ewigen Stunden und zwei wunden Händen war ich endlich vertig und die Kinder der Familie sind auch so Langsam von der Schule zurück gekommen.
Als ich früher von der Schule zurück gekommen bin gab es meistens auch schon was zu essen aber nicht bei ihnen. Erstmal ist die Hütte verschlossen, bis der älteste Junge von der Schule zurück ist. Aber immernoch kein Essen, damitt muss gewartet werden, bis das die Mutter von derArbeit wieder zurück ist.
Am Montag war es dann auch schon so weit. Mit einiger Hilfe von dem kleinsten Jungen der Familie habe ich das Fundament ausgehoben, was leichter war als erst angenommen. Als ich angefangen habe hat sich der Boden als Äußerst hart erwiesen, aber als ich den Spaten drei mal in den Boden gerammt hatte war ich unter der harten Schicht und da war dann nur noch Sand. Wer mit mir auf Kimö war und noch weiß was passiert ist als ich nur Sand unter meinen Füßen hatte kann sich ja vorstellen wie es ging.
So viel zum ersten Tag.
Und nun zum zweitem Tag:
Was raus muss muss auch wieder rein.
Ich liebe Betonmischer, besonders wenn man 1,2 m³ per Hand gemischt hat. Als ich die Steine und den Zement endlich bekommen habe bin ich im Tiefflug durch das Township gerannt und habe Wasser besorgt. dann ging es ans mischen. Nach ewigen Stunden und zwei wunden Händen war ich endlich vertig und die Kinder der Familie sind auch so Langsam von der Schule zurück gekommen.
Als ich früher von der Schule zurück gekommen bin gab es meistens auch schon was zu essen aber nicht bei ihnen. Erstmal ist die Hütte verschlossen, bis der älteste Junge von der Schule zurück ist. Aber immernoch kein Essen, damitt muss gewartet werden, bis das die Mutter von derArbeit wieder zurück ist.
Sonntag, 5. Juni 2011
Orangen
Vor einiger Zeit standen die Bäume voll behangen mit strahlend orangenen Früchten. Jetzt, gefühlt nur einige Zeit später sind sie wieder da, diese orangenen Früchte. In der Zwischenzeit waren sie verschwunden. Kleine grüne Bälle folgten ihnen. Und dann waren da auch mal eine Zeit lang große grüne Bälle, die an den Bäumen hingen. Ja und jetzt, jetzt sind sie wieder da die großen Orangen.
Die ersten denken schon wieder an das Tasche packen aber ich habe erstmal noch was anderes vor.
Afrika Haut nah erleben. Ich habe vor in das Township Ndaleni zu ziehen und mal mit einer Familie zu leben. Wer alle meine Berichte gelesen hat kann sich bestimmt auch denken wo hin. Richtig zu meinem Mädchen Nomonde.
Aber nicht um Urlaub zu machen sondern um der Familie zu helfen!!!
Der Famile geht es selbst für Südafrikanische Verhältnisse schlecht. Die Mutter wurde von ihrem Mann verlassen und steht jetzt allein mit acht Kindern da. Zu neunt Leben sie in einer kleinen Hütte mit drei Räumen, einem Bett und keiner Küche. Also wie alle Kinder satt bekommen?
Und genau da kommen wir ins Spiel!!!

Ich habe vor dieser Familie eine Küche zu bauen. Aber allein schaffe ich das nicht! Ich brauche finanzielle Unterstützung um Steine, Holz, Türen, Fenster, einen Herd, eine Spüle, einen Tisch + Stühle, und alles was man sonst noch brauche, kaufen zu können. Die Kosten belaufen sich auf ca 3000€ aber je mehr kommt um so mehr kann ich dieser Familie auch helfen. Es fehlt zum Beispiel auch an Essen, warmer Kleidung (auch hier muss man das Auto vom Eis befreien), Betten, Stromanschluss, fließend Wasser, Scheiben in den vorhandenen Fenstern .....
Doch die Zeit wird immer knapper mir bleiben nur noch 2 Monate um das alles auf die Reihe zu bekommen
Alle die mich unterstützen wollen können Geld auf folgendes Konto überweisen :
Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die mich dabei unterstützen.
Rückblickend ist die zeit zwischen den Orangen verschwindend gering – gefühlt zumindest. Bilder vom Anfang wurden doch eben erst geschossen…
Die ersten denken schon wieder an das Tasche packen aber ich habe erstmal noch was anderes vor.
Aber nicht um Urlaub zu machen sondern um der Familie zu helfen!!!
Der Famile geht es selbst für Südafrikanische Verhältnisse schlecht. Die Mutter wurde von ihrem Mann verlassen und steht jetzt allein mit acht Kindern da. Zu neunt Leben sie in einer kleinen Hütte mit drei Räumen, einem Bett und keiner Küche. Also wie alle Kinder satt bekommen?
Und genau da kommen wir ins Spiel!!!
Doch die Zeit wird immer knapper mir bleiben nur noch 2 Monate um das alles auf die Reihe zu bekommen
Alle die mich unterstützen wollen können Geld auf folgendes Konto überweisen :
Konto Inhaber: Christof Meier
Konto NR: 1010941324
(DKB) BLZ:120 300 00
Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die mich dabei unterstützen.
Rückblickend ist die zeit zwischen den Orangen verschwindend gering – gefühlt zumindest. Bilder vom Anfang wurden doch eben erst geschossen…
Mittwoch, 27. April 2011
ES REICHT!!!!!!!
Da wir im letztem Monat vier Notfälle hatten und es oft Transportprobleme zwischen den Krankenhäusern gab wird der Toyota Hillux umgebaut. Er bekommt einen Wechselladeraufbau. Der eine ist normal als Ladafläche gedacht aber der andere Aufbau der wird spaß machen. Es wird ein Intensiv Transport Aufbau (ITC Intensive transport construction), damit wir unsere Kinder demnächst selber, sicherer und schneller zwischen den Krankenhäusern transportieren können.
Angefangen hat es mit unserem kleinem Sesom am 2. April. Wir waren grade beim Baden(14:00). Ich habe ein Kind angezogen als eine Angestellte, welche die Kinder gebadet hat, im Flur stand und um Hilfe gerufen hat. Der Junge war die letzten Tage schon recht Krank gewesen und hatte erhöte Temperatur aber im Wasser hat er dann einen Krampfanfall bekommen. Wir also sofort nach Richmond in die Clinik. Da sie uns da nicht richtig helfen konnten haben sie und gleich weiter ins Edendale Krankenhaus geschickt. Dort kamen wir auch recht schnell zu einem Artzt, welcher ihm helfen konnte. Nach einigen Tests und Blutabnahmen haben wir ihm zum CT gebracht, wo auch sofort ein Not CT vom Kopf gemacht wurde. Danach konnten wir ihn endlich auf Station bringen und um zwei Uhr haben wir das Krankenhaus dann verlassen.


Am nächstem Tag ging es aber auch schon wieder weiter. Unser Elenawk hatte Magenkrämpfe so sind wir mir ihm nach Richmond in die Clinik. Dort haben sie ihm was zum Trinken gegeben und haben wir uns wieder nach Hause geschickt. Zwei Tage später sind wir Nach Edendale in die HIV Clinik (da er positiv ist). Dort haben sie und das gleiche wieder gegeben. Ihm gind es danach auch besser aber ab Sammstag hatte er massiv Blut im Stuhl. Sonntag haben wir ihn dann wieder geschnappt sind nach Richmond in die Clinik und haben sofort auf einen Überweisungbrief ins Edendale Krankenhaus bestanden, welchen sie uns auch gleich ausgestellt haben. Und wieder auf nach Edendale. Dort angekommen haben die Krankenschwestern mich mit großen Augen angeschaut(da ich Täglich da war). Sie fragten mich, was wir den diesmal haben und wir kamen recht schnell zum Arzt. Dieser versuchte dann Blut abzunehmen, was sich als ziemlich schwer heraus stellte. Ein anderer Arzt hat dann mit geholfen und zusammen haben sie dann an den Hauptschlagadern, am Hals und in der Leiste, dann Blut gefunden. Als das mobiele Röntgengerät dann eingetroffen ist haben die Aufnahmen von Bauch gemacht. Als die Bilder dann eingetroffen sind stellte sich heraus, dass er einen Darmverschluss hat. Ja und? Was nun? er wurde sofort in die Notaufnahme gebracht, was sich als nicht so einfach heraus stellte, da besoffene da Randaliert haben und Großaufgebote von Polizei und Sicherheitspersonal den weg versperten. Wir aber mit einem Baby, Tropf und Sauerstoffflasche da durch mussten. In der Notfallaufnahme wurde dann der Transport zum Landeskrankenhaus Grays in Pietermarizburg klar gemacht. Als nach stunden dann endlich der Transport wagen da war mussten wir uns von ihm trennen, da es uns nicht erlaubt war mit zu kommen. Um ein Uhr morgens haben wir das Krankenhaus dann wieder verlassen.



Als ich nach sechs Stunden Schlaf wieder aufgewacht bin habe ich unserer Chefin Bericht erstattet und sie meinte wir sollen doch mit Elenas, ins Krankenhaus fahren, da er seit Wochen nicht richtig gegessen und getrunken hat. Ich als wieder los nach Richmond in die Clinik aber die wollten mir keinen Überweisungsbrief geben. Tja ich eben ohne Überweisungsbrief ins Edendale Krankenhaus. Es ist dann zwar ein bisschem mehr Renerrei aber wir haben die Akte letzten endes nun doch bekommen. Die Schwestern haben mich nun schon für verrückt erklärt. So oft sind selbst sie nicht im Krankenhaus :-). Da es aber diesmal kein Akuter Notfall war war die Wartezeit doch ein bisschen länger. Wir sind Montag morgens um sechs Uhr dann endlich doch dran gekommen. Und wieder das Problem: Wie bekommen wir Blut aus dem Jungen raus? Diesmal haben wir was am Kopf gefunden. Noch ein Röntgenbild und dann konnte ich ihn endlich auf Station bringen.
Als ich ihn um 14 Uhr eingewiesen hatte bekam ich auch schon einen Anruf ich könne Sesom mitnehmen. Er sei so weit Stabil er habe aber TB. Als er mich gesehen hat hat er sich total gefreut und ich hatte Probleme ihn anzuziehen, da er nicht still halten wollte. Das schönste war aber als ich denn gegangen bin und sich jede Schwester persönlich von ihm verabschiedet hat und einige auch mit Tränen in den Augen. Um 16 Uhr war ich denn endlich wieder auf dem Weg nach hause.

Die ganze Woche war ich denn wieder im Edendale Krankenhaus. Aber diesmal war alles geplant. Die ganzen Angestellten lachen mich schon immer an wenn ich schon wieder da bin. Aber ab Karfreitag war dann Ruhe bis Karsamstag.
Ich war gerade in der Mittagspause, als die Angestellte von der Neugeborenen Abteilung total verstört zu mit kann. Ich soll mit doch mal bitte ein Baby anschauen. Wir hatten da vor 10 Tagen ein Frühchen bekommen und ich weiß nicht ob einige gedacht haben das Bett sei nur ein Deckenlager. Unter den Decken habe ich ein total dehydriertes Baby gefunden. Nach kurzer Absprache mit meiner Chefin bin ich direkt ins Edendale Krankenhaus gefahren. Richmond hätte einfach zu lange gedauert und da mich im Krankenhaus eh schon fast alles kennen bin ich da auch sofort dran gekommen. Und es haben wieder zwei Ärztinin zwei Stunden lang Blut gesucht zum Schluss noch ein bisschen Rückenmarksflüssigkeit und ab in die Neugeborenen Abteilung. Diesmal ging es schnell und ich war um 21 Uhr wieder aus dem Krankenhaus raus.

Gründonnerstag konnte ich unseren Elenawk aus dem Grays Landeskrankenhaus abholen, was mir aber überhaupt nicht gefallen hat. Ihm wurden 40 cm Darm entnommen und er hat einen künstlichen Darmausgang bekommen und die Angestellten hier packen es einfach nicht ihn richtig zu Pflegen aber naja. Er kann zumindest wieder lachen :-) .
Naja zumindest haben es alle Kinder überlebt. Zwei sind momentan noch in Krankenhaus aber ihnen geht es recht gut. Elenas Meckert umher wenn es nicht genug zu essen gibt. Ich hab ihn einmal gefüttert. Es war einfach einer riesige Portion aber er hatte immer noch Hunger was ja gut ist er isst zumindest wieder.
Ok ich muss jetzt mal aufhören, da ich morgen früh wieder ins Krankenhaus muss, diesmal aber nur um Medikamente abzuholen.
Angefangen hat es mit unserem kleinem Sesom am 2. April. Wir waren grade beim Baden(14:00). Ich habe ein Kind angezogen als eine Angestellte, welche die Kinder gebadet hat, im Flur stand und um Hilfe gerufen hat. Der Junge war die letzten Tage schon recht Krank gewesen und hatte erhöte Temperatur aber im Wasser hat er dann einen Krampfanfall bekommen. Wir also sofort nach Richmond in die Clinik. Da sie uns da nicht richtig helfen konnten haben sie und gleich weiter ins Edendale Krankenhaus geschickt. Dort kamen wir auch recht schnell zu einem Artzt, welcher ihm helfen konnte. Nach einigen Tests und Blutabnahmen haben wir ihm zum CT gebracht, wo auch sofort ein Not CT vom Kopf gemacht wurde. Danach konnten wir ihn endlich auf Station bringen und um zwei Uhr haben wir das Krankenhaus dann verlassen.
Am nächstem Tag ging es aber auch schon wieder weiter. Unser Elenawk hatte Magenkrämpfe so sind wir mir ihm nach Richmond in die Clinik. Dort haben sie ihm was zum Trinken gegeben und haben wir uns wieder nach Hause geschickt. Zwei Tage später sind wir Nach Edendale in die HIV Clinik (da er positiv ist). Dort haben sie und das gleiche wieder gegeben. Ihm gind es danach auch besser aber ab Sammstag hatte er massiv Blut im Stuhl. Sonntag haben wir ihn dann wieder geschnappt sind nach Richmond in die Clinik und haben sofort auf einen Überweisungbrief ins Edendale Krankenhaus bestanden, welchen sie uns auch gleich ausgestellt haben. Und wieder auf nach Edendale. Dort angekommen haben die Krankenschwestern mich mit großen Augen angeschaut(da ich Täglich da war). Sie fragten mich, was wir den diesmal haben und wir kamen recht schnell zum Arzt. Dieser versuchte dann Blut abzunehmen, was sich als ziemlich schwer heraus stellte. Ein anderer Arzt hat dann mit geholfen und zusammen haben sie dann an den Hauptschlagadern, am Hals und in der Leiste, dann Blut gefunden. Als das mobiele Röntgengerät dann eingetroffen ist haben die Aufnahmen von Bauch gemacht. Als die Bilder dann eingetroffen sind stellte sich heraus, dass er einen Darmverschluss hat. Ja und? Was nun? er wurde sofort in die Notaufnahme gebracht, was sich als nicht so einfach heraus stellte, da besoffene da Randaliert haben und Großaufgebote von Polizei und Sicherheitspersonal den weg versperten. Wir aber mit einem Baby, Tropf und Sauerstoffflasche da durch mussten. In der Notfallaufnahme wurde dann der Transport zum Landeskrankenhaus Grays in Pietermarizburg klar gemacht. Als nach stunden dann endlich der Transport wagen da war mussten wir uns von ihm trennen, da es uns nicht erlaubt war mit zu kommen. Um ein Uhr morgens haben wir das Krankenhaus dann wieder verlassen.
Als ich nach sechs Stunden Schlaf wieder aufgewacht bin habe ich unserer Chefin Bericht erstattet und sie meinte wir sollen doch mit Elenas, ins Krankenhaus fahren, da er seit Wochen nicht richtig gegessen und getrunken hat. Ich als wieder los nach Richmond in die Clinik aber die wollten mir keinen Überweisungsbrief geben. Tja ich eben ohne Überweisungsbrief ins Edendale Krankenhaus. Es ist dann zwar ein bisschem mehr Renerrei aber wir haben die Akte letzten endes nun doch bekommen. Die Schwestern haben mich nun schon für verrückt erklärt. So oft sind selbst sie nicht im Krankenhaus :-). Da es aber diesmal kein Akuter Notfall war war die Wartezeit doch ein bisschen länger. Wir sind Montag morgens um sechs Uhr dann endlich doch dran gekommen. Und wieder das Problem: Wie bekommen wir Blut aus dem Jungen raus? Diesmal haben wir was am Kopf gefunden. Noch ein Röntgenbild und dann konnte ich ihn endlich auf Station bringen.
Als ich ihn um 14 Uhr eingewiesen hatte bekam ich auch schon einen Anruf ich könne Sesom mitnehmen. Er sei so weit Stabil er habe aber TB. Als er mich gesehen hat hat er sich total gefreut und ich hatte Probleme ihn anzuziehen, da er nicht still halten wollte. Das schönste war aber als ich denn gegangen bin und sich jede Schwester persönlich von ihm verabschiedet hat und einige auch mit Tränen in den Augen. Um 16 Uhr war ich denn endlich wieder auf dem Weg nach hause.
Die ganze Woche war ich denn wieder im Edendale Krankenhaus. Aber diesmal war alles geplant. Die ganzen Angestellten lachen mich schon immer an wenn ich schon wieder da bin. Aber ab Karfreitag war dann Ruhe bis Karsamstag.
Ich war gerade in der Mittagspause, als die Angestellte von der Neugeborenen Abteilung total verstört zu mit kann. Ich soll mit doch mal bitte ein Baby anschauen. Wir hatten da vor 10 Tagen ein Frühchen bekommen und ich weiß nicht ob einige gedacht haben das Bett sei nur ein Deckenlager. Unter den Decken habe ich ein total dehydriertes Baby gefunden. Nach kurzer Absprache mit meiner Chefin bin ich direkt ins Edendale Krankenhaus gefahren. Richmond hätte einfach zu lange gedauert und da mich im Krankenhaus eh schon fast alles kennen bin ich da auch sofort dran gekommen. Und es haben wieder zwei Ärztinin zwei Stunden lang Blut gesucht zum Schluss noch ein bisschen Rückenmarksflüssigkeit und ab in die Neugeborenen Abteilung. Diesmal ging es schnell und ich war um 21 Uhr wieder aus dem Krankenhaus raus.
Gründonnerstag konnte ich unseren Elenawk aus dem Grays Landeskrankenhaus abholen, was mir aber überhaupt nicht gefallen hat. Ihm wurden 40 cm Darm entnommen und er hat einen künstlichen Darmausgang bekommen und die Angestellten hier packen es einfach nicht ihn richtig zu Pflegen aber naja. Er kann zumindest wieder lachen :-) .
Naja zumindest haben es alle Kinder überlebt. Zwei sind momentan noch in Krankenhaus aber ihnen geht es recht gut. Elenas Meckert umher wenn es nicht genug zu essen gibt. Ich hab ihn einmal gefüttert. Es war einfach einer riesige Portion aber er hatte immer noch Hunger was ja gut ist er isst zumindest wieder.
Ok ich muss jetzt mal aufhören, da ich morgen früh wieder ins Krankenhaus muss, diesmal aber nur um Medikamente abzuholen.
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