So jetzt kommt von mit auch mal wieder ein Bolgeintrag.
Mein Letzter ist ein bisschen her und das hatte (leider) auch einen Grund.
Zuerst: es geht mir gut!
Und jetzt die Geschichte was mir passiert ist.
Ich war Anfang März mal wieder in Ndaleni (einem Township in der Nähe) unterwegs. Da ich nur meine Nomonde besuchen wollte, habe ich den kleinen Toyota Tazz genommen und nicht den gepanzerten Toyota Hillux (welchen wir eigentlich für solche Fahrten haben) was sich später als Fehler her raus gestellt hat. Na gut ich also zu ihr gefahren und einen schönen Tag mit ihr gehabt. So gegen 5 Uhr habe ich dann den Heimweg angetreten. Und dann ist es Passiert. Irgendwer hat wohl mitbekommen, dass ich öfters da bin und hat sich gedacht „ach den kann man ja mal mitgehen lassen“ (so ein Idiot). Anscheinend haben sie gedacht, dass ich wieder mit dem Hillux da wäre, denn das was die da aufgefahren hatten war echt Böse. Auf jeden Fall bin ich so schön mit 40 km/h lang gefahren, als sie von der linken Seite voll mit einem Bau LKW in mich rein Brettern. Zwei Sekunden später war auch schon die Fahrertür offen und schon zieht mich einer raus, was er anscheinend auch sofort bereute, denn so einfach wollte ich es ihnen nicht machen. Den zweiten konnte ich auch noch recht schnell außer Gefecht setzen aber die Anderen drei haben es dann geschafft mich zu überwältigen. Mit geeinter Kraft haben sie es fertig gebracht mich in einen Kofferraum zu stecken. Nachdem sie dann auch ihre zwei Kumpanen ins Auto geschafft haben sind wir losgefahren. Wir waren lange unterwegs. Es war schon wieder hell, als wir am ziel wahren. Genug Zeit für mich neue Kraft zu sammeln. Als sie den Kofferraum aufgemacht haben waren waren sie vorsichtiger und mir kamen schon die ersten Sonnenstrahlen entgegen. Und was dann kam Überraschte mich ein bisschen. Sie waren freundlich, entschuldigten sich und erklärten mir ihre Absichten. „ Sie wollen nur die Regierung auf ihre Umstände aufmerksam machen“ und sie stellte es mir frei zu gehen!? Schon komisch! Als es im Dorf bekannt wurde, dass es einen Neuen gibt kam eine noch größere Überraschung es waren schon 6 Entführte da, welch sich dafür entschieden haben zu bleiben. Da es für mich nicht alt so viel zu verlieren gab entschied ich mich dafür da zu bleiben und es war die richtige Entscheidung. Unter den „Entführten“ waren schon Zwei deutsche und gemeinsam hatten wir viel Spaß.
Da ich bei ELEFAND (Elektronische Erfassung von Auslands deutschen) angemeldet bin und ich eingetragen habe, dass ich weg fahre und mich spätestens abends um 20 Uhr wieder melde ( was ich ja nicht konnte) wusste das Auswärtige Amt recht schnell, dass etwas nicht stimmt und nahm Kontakt zu eSimphiwe auf um festzustellen was los sei. Da auch die nix wussten machten sie sich auf die Suche und fanden den kaputten Tazz.
Zurück zum Leben im Dorf es war einfach herrlich. Das Busch leben, kein Strom und Wasser.....
Wir „Entführten“ hatten sogar unsere eigene Hütte und zu siebt ließ es sich da schön aushalten. Wir lebten im Dorf leben komplett mit. Morgens früh aufstehen und noch so viel wie möglich erledigen wenn es noch nicht so heiß ist. Der Nachmittag wurde in den Hütten verbracht, da es draußen einfach zu Heiß war. Meistens kamen die Kinder dann auch zu uns um mit uns zu Spielen und zu lernen. Abends wurde dann der Rest erledigt, was wir morgens nicht geschafft haben (Wäsche waschen, Lebensmittel verarbeiten, Dorf erneuern...). Abends wurde dann ein Feuer gemacht und es wurde viel gesungen und getanzt.
Da jetzt auch die deutsche Regierung von dem Vorfall Bescheid wusste machte sie (neben der Kanadischen und Norwegischen) der südafrikanischen Regierung Druck die Forderungen zu erfüllen, was am 26 März dann auch der Fall war. Es wurde dem Dorf zugesichert Strom und Wasser zu bekommen und einen gescheite Straße.
Da es für uns sieben ja nun kein Anlass mehr gab da zu bleiben und wie alle andere aufgaben zu tun hatten haben wir und am 28. März im Dorf verabschiedet und wir wurden alle wieder dahin zurück gebracht wo wir her kamen. Ein bisschen schade ist es schon denn ich habe das Leben da sehr Genossen.
( Dies ist ein Aprilschertz ab gesehen, davon das ich in Ndaleni war ist nix davon wahr)
Auf ein nächstes mal wieder
Christof
was für eine Geschichte.. Christof beißt sich durch.
AntwortenLöschenJetzt erklären sich auch die Grüße aus dem Kriegsgebiet in deiner letzten Mail an New-Wave - ihr hattet bei den Leuten Internet?
Die Leute sind schon kreativ, wenn's darum geht auf sich aufmerksam zu machen. Anfahren, Einpacken, Weiterfahren - klingt nach einem professionellen Lieferunternehmen.
Du erlebst im Süden echte Abenteuer.. Alles Gute für die Schandtaten, die da noch kommen mögen!
Aus dem ruhigen Paris - Ludwig
hehe... der Schalk saß dir im Nacken.
AntwortenLöschenWenigstens war es nach Mitternacht, als ich schrieb...
so long. live long and prosper ;)
Wow, was du da alles so erlebst...
AntwortenLöschenDa wirste ja noch viel erzähln können wenn du wieder da bist!
Alles gute weiterhin!
Matze
was du dort alles erlebst.. wow!
AntwortenLöschenpass nur gut auf dich auf, dass du auch
gesund wieder hier ankommst.
;)
lg